Impulse für die Seele

Hier finden Sie stärkende Botschaften, Gebete und Affirmationen, die Sie auf Ihrem Weg zur Selbstfindung und freien Entfaltung Ihrer Seele begleiten. Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie neue Perspektiven für Ihr Leben.

17. August 2026

Der Engel über der Brücke

Ich traf auf meinem Weg einen Mann, der ging auf und ab. Ich fragte, was er denn mache
und er schaute mich an. Seine Augen waren voll Trauer und auch voll Wut. Sein Körper war
geschwächt und doch konnte er nicht ruhen. Auf seinen Schultern lastete ein großes Paket –
hier und da waren ein paar Löcher, wo wohl ein Stück des Inhalts fehlte; dennoch schien es
dadurch nicht minder schwer.
Ich fragte, warum er denn nur ständig auf und ab gehe? Er sagte, dass er gerne über diese
Brücke gehen wolle, um auf die wunderschöne Insel gegenüber der Schlucht zu gelangen,
doch er wage es nicht, denn seine Last sei so schwer und die Brücke, die er passieren
müsse, mache keinen stabilen Eindruck.
Ich fragte ihn, warum er denn die Last nicht ablegen würde, dann könnte er doch ohne
weiteres die Brücke passieren. Er schaute mich entgeistert an – ohne sein Gepäck??? Nein,
das ginge nicht!
Ich fragte ihn, was denn so Wichtiges in diesem Paket wäre, dass er es denn nicht hier
lassen könne. Er lächelte und sagte stolz – es ist meine Vergangenheit.
Er ging auf und ab – sehnsüchtige Blicke folgten dem Weg auf diese wunderschöne Insel –
mit Blumen und Früchten und frischem Wasser. Er war wirklich geschwächt, so bot ich ihm
Wasser an – dankend trank er.
Ich fragte, ob er seine Last absetzen möge und auf die Insel gehen wolle. Vehement
verneinte er – auf keinen Fall würde er seine so kostbare Vergangenheit absetzen, nur, um
auf die Insel zu gelangen – es müsse doch schließlich auch einen anderen Weg geben.
Wir schwiegen.
Ich meinte, wenn seine Vergangenheit leichter wäre, so könne er sie vermutlich mit auf die
Insel nehmen. Doch wäre sie leichter, so wäre sein Eigengewicht weitaus mehr und so
könnte er sowohl mit, als auch ohne Vergangenheit diese Brücke nicht passieren. Dadurch
jedoch, dass er nun so lange gegangen sei, mit dieser Last, sei er selber davon so leicht
geworden, dass er die Brücke passieren könne, würde er seine Last absetzen.
Er schaute mich erstaunt an – „Es ist also die einzige Möglichkeit diese Brücke zu
überqueren?“ fragte er.
Ich schwieg. Er dachte nach.
Dann fragte er mich, ob ich denn kurz für ihn seine Vergangenheit tragen könnte, da er das
Paket ungern in den Staub stellen wolle. Er würde jedoch gern einmal auf die Insel gehen,
um zu schauen, ob sich denn der Tausch auch lohnen würde.
Ich sagte, dass er gern auf die Insel gehen könne, doch ich würde ihm seine Last nicht
abnehmen. Ich zeigte auf den Haufen neben der Brücke und sagte: "All das ist
Vergangenheit von vielen anderen, die auch zuvor wie du unentschlossen waren. Es ist
deine Entscheidung – wohin es dich trägt."
Und seit er über die Brücke lief, ruht neben seiner Vergangenheit die Vergangenheit vieler
anderer glücklicher, freier Menschen!"

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22. August 2026

Eine Begegnung

Heute ist Samstag und in der Mittagszeit war ich auf dem Weg zum Supermarkt und Bäcker, um noch einige Kleinigkeiten für den morgigen Sonntag zu besorgen und es war gerade eine Wolkenlücke zwischen dem dringend benötigten Regen die ich nutzen wollte um nicht völlig durchnässt zu werden. Auf dem Weg dahin wollte ich noch in das Geldautomatenhäuschen um mich mit Bargeld zu versorgen, da ich es nicht mag, jede Kleinigkeit mit der Karte zu bezahlen und meiner Bank dadurch über jeden meiner Einkäufe (was, wann und wo) Einblick über mein Kaufverhalten zu geben. Da bereits schon eine Person darin war, wartete ich vor diesem Häuschen. Vor mir stand ein älterer Herr mit seinem Rollator auf den er sich stützte da ihm offensichtlich das gehen und stehen schwer fiel. Ich ging davon aus, dass er ebenfalls wartete um in das Automatenhäuschen und an den Geldautomaten zu gehen, er war auf jeden Fall vor mir und so warteten wir beide. Dieser Herr sah mich eine ganze Weile an und ich sah ihm an, dass er irgendwie mit sich kämpfte und ihm etwas schwer auf die Seele drückte. Schließlich fasste er Mut, kam auf mich zu und sagte: "Jetzt ist es schön, die Sonne scheint und so kann es bleiben." Ich lachte und entgegnete ihm ja, so kann es bleiben und dann besser werden. Er erzählte mir, dass er Rentner ist und über 45 Jahre hart gearbeitet hat und dabei seine Knochen kaputt gegangen sind. Dann sagte er, dass er gestern, am Freitag, bei der Sparkassenfiliale am Schalter war , da seine Rente erst in ein paar Tagen wieder auf seinem Konto gutgeschrieben wird, aber am Ende der Rente eben noch einige Tage offen sind. Er sagte er habe die Mitarbeiterin am Schalter gebeten, ihm doch zumindest 5 Euro auszuzahlen, damit er sich zumindest für diese paar Tage noch ein Brot kaufen könne. Er war sehr traurig, wütend und enttäuscht, dass die Mitarbeiterin ihm erklärt habe, sie könne ihm noch nicht mal 5 Euro auszahlen, da sein Konto zum jetzigen Zeitpunkt nicht gedeckt ist. Auf seinen Einwand, ja aber die Rente kommt doch in ein paar Tagen wieder auf das Konto und es geht doch "nur" um 5 Euro für Brot, blieb die Dame am Schalter sehr hart und sagte, nein das geht nicht, dann soll er doch wieder kommen wenn die Rente auf seinem Konto gutgeschrieben ist. Er meinte, da arbeitet man über 45 Jahre, sein ganzes Leben lang sehr hart und im Alter wird man dann wie ein Bittsteller behandelt und er frage sich in welcher Welt wir eigentlich leben. Er sagte, in den 1970er Jahren war zwischen den Menschen noch mehr Zusammenhalt und Mitgefühl, da wurde auch mal ein Auge zugedrückt mit dem Hinweis, wir wissen doch dass deine Rente wieder gutgeschrieben wird, dann ist das Konto ja auch wieder gedeckt und ausgeglichen. Aber heutzutage wird keine Rücksicht mehr genommen, da wird nur noch danach gewertet, was und wieviel Geld, Macht und Ansehen jemand hat und was er darstellt. Ich muss gestehen, dass ich diesem netten und sympathischen Herrn sehr gerne einen Schein zugesteckt habe, damit er sich zumindest was zu essen kaufen kann. Aber ich gebe diesem unbekannten Herren recht, denn auch ich trat 1973 in das Arbeitsleben ein. Seit dieser Zeit hat sich wirklich ganz viel verändert und das ist auch gut so, denn vieles ist leichter geworden und die körperliche Arbeit wird durch viele Maschinen erleichtert, auch in den Büros, Banken und Sparkassen ist vieles durch die Computer leichter geworden, man muss nicht mehr alles auf einem Stück Papier und viel Kopfrechnen selbst berechnen, das machen jetzt die Computerprogramme. Auch fällt mir immer wieder auf, dass Regeln und Umgangsformen heutzutage eher als altmodisch und antiquiert betrachtet werden und der Umgangston sehr oft zu wünschen übrig lässt. Worte haben eine ungeheure Macht und können - unbedacht ausgesprochen - sehr tiefe Verletzungen und Wunden hinterlassen, die nur sehr schwer bis manchmal gar nicht verheilen und schon so manchen Menschen nicht nur zur Verzweiflung getrieben haben, nein noch viel schlimmer so manchen Menschen zu Suizid gebracht haben und das ist unverzeihlich. Niemand sollte vergessen, es sind Menschen, die Menschen das antun. Aber ist es wirklich so antiquiert, einander mit Achtung und Respekt zu begegnen? Sind die "Alten" wirklich nur  noch ein lästiges Anhängsel die zu nichts mehr zu gebrauchen sind, nicht mehr arbeiten können aber jetzt die "fette" Rente zu Lasten der Jungen kassieren? Zählt die Lebensleistung wirklich gar nichts mehr? Wer hat denn den Wohlstand dieses Landes, von dem gerade die Jungen durchaus profitieren - z. B. Erbschaften - erarbeitet? Ist das der Generation, die jetzt in Rente sind oder gehen, einfach so in den Schoß oder vom Himmel gefallen oder musste diese Generation nicht auch hart dafür arbeiten? Diese Gedanken beschäftigen mich sehr und haben mich veranlasst, diesen Beitrag zu schreiben. Aber ein Trost bleibt mir und wird sich auch in 100 Jahren trotz aller Fortschritte, Erfindungen, Schönheitsoperationen und Verjüngungscremes, Seren und was es sonst noch alles gibt um jung und dynamisch zu bleiben und auszusehen nicht verändern und nicht wegdiskutieren lassen:

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Botschaften des himmlischen Teams

Tauchen Sie ein in die tiefgreifenden Botschaften und Hinweise, die uns vom himmlischen Team übermittelt werden. Diese Texte sind dazu gedacht, Sie zu inspirieren und Ihnen neue Wege für Ihre persönliche Entwicklung aufzuzeigen. Finden Sie hier Klarheit und Wahrheit, um Ihre Seele freier entfalten zu können.

Hilfestellung für die Selbstfindung

Dieser Bereich bietet Ihnen praktische Hilfestellungen und Gedankenanstöße, die aus unseren Beratungen, Coachings und Channelings stammen. Erfahren Sie, wie Sie sich selbst besser erkennen, Ihre Potenziale entdecken und die Hilfe zur Selbsthilfe in Ihrem Alltag anwenden können, um Ihre Seele zu befreien.

Klarheit und Wahrheit finden

In einer Welt voller Ablenkungen ist es oft schwer, die innere Klarheit und Wahrheit zu finden. Unsere Impulse sind darauf ausgelegt, Ihnen genau dabei zu helfen. Lesen Sie Affirmationen und Gebete, die Sie dabei unterstützen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Ihre Seele in ihrer ganzen Pracht erstrahlen zu lassen.